Das wichtigste Ziel der Therapie von Kinderrheuma ist, die Entzündungsprozesse frühzeitig einzudämmen, um bleibende Schäden an Gelenken zu verhindern und ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten. Hierfür gibt es heute verschiedene Behandlungsmethoden, mit denen sich die Erkrankung fast immer deutlich mildern lässt. Bei mehr als der Hälfte der Patienten kann die Therapie das kindliche Rheuma zum Stillstand bringen.1  

Die Therapie von Kinderrheuma fußt auf zwei Säulen: der medikamentösen Behandlung und begleitenden Maßnahmen wie Physiotherapie und Ergotherapie.1

Medikamentöse Therapie1

Die Behandlung mit verschiedenen Medikamenten richtet sich nach der Form des kindlichen Rheumas, der Krankheitsaktivität und der Schwere der Erkrankung. Folgende Wirkstoffgruppen können zum Einsatz kommen: 

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Sie dienen zur Linderung von akuten Beschwerden.  

Kortison (Glukokortikoide) wird für kurze Zeit zur Behandlung schwerer Krankheitsschübe eingesetzt. 

Basismedikamente wirken auf das Immunsystem und hemmen Entzündungen. Sie werden auch als DMARDs (Disease-Modifying Anti-Rheumatic Drugs) bezeichnet, also als krankheitsmodifizierende antirheumatische Medikamente. 

Biologika sind Eiweißstoffe, die biotechnologisch aus Zellkulturen hergestellt werden. Sie können gezielter als klassische Basismedikamente in die Immunreaktion eingreifen. Die Verabreichung dieser Wirkstoffe erfolgt als Injektion mit einer Spritze oder einem Pen. Bei kleineren Kindern führen das in der Regel die Eltern durch. 

Ein junges Mädchen nimmt Tabletten ein
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Begleitende Maßnahmen wie Physio- und Ergotherapie1

Während die medikamentöse Therapie der Schmerzlinderung und Reduktion der Entzündungen dient, sollen die begleitenden Maßnahmen die Gelenkbeweglichkeit erhalten und verbessern. Da Kinder sich noch in der körperlichen Entwicklung befinden, können sich unbehandelt falsche Bewegungsmuster manifestieren. Daher sind die regelmäßigen Therapietermine und Übungen besonders wichtig. In schubfreien Phasen der Erkrankung können und sollen sich Kinder mit Rheuma zudem ausgiebig bewegen und dosiert Sport treiben. 

Eine gesunde Ernährung kann zusätzlich helfen, das Entzündungsgeschehen im Körper zu hemmen. Patientenschulungen und gegebenenfalls eine psychologische Betreuung können für das betroffene Kind und seine Familie eine gute Unterstützung im Alltag sein.

Ein kleiner Junge liegt quer auf einem Ball

Quellen: 

  1. Portal „Meine Gesundheit“ der Österreichischen Gesundheitskasse, https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/koerper/rheuma/kindliches-rheuma-diagnose-therapie.html, zuletzt aufgerufen am 03.11.2023

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